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Gedenken an die Opfer der NS-Verbrechen im Gremberger Wäldchen
Mittwoch, 8. April 2026 um 17.00 Uhr, an der NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen
Zwischen 1942 und April 1945 waren hunderte kranke oder schwangere Zwangsarbeiter:innen, die meisten von ihnen aus Polen und der Sowjetunion, in einem sogenannten „Krankensammellager“ im Gremberger Wäldchen interniert. Viele von ihnen starben aufgrund der systematischen Mangelversorgung. Am 8. April 1945 wurde das Lager von Einheiten des sogenannten „Volkssturm“ aus den umliegenden Stadtteilen, darunter drei Jugendliche, gewaltsam geräumt. Die Baracken wurden angezündet und die bettlägerigen Kranken im Lager ermordet.
Am Mittwoch den 8. April 2026 wollen wir Blumen niederlegen und gemeinsam der Menschen gedenken, die im Gremberger Wäldchen interniert waren oder dort ihr Leben verloren. Dazu laden wir Euch herzlich ein. Treffpunkt ist die NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen.
Es wird Informationen über die Geschichte des Ortes und Musikbeiträge geben.
Die Arbeitsgruppe Bodendenkmal (Initiative „Gremberger Wäldchen bleibt!“)